Diskussionsrunde

Was muss eine IHK künftig für den digitalen Wandel bieten?

Wie muss eine Kammer sich im digitalen Wandel künftig aufstellen? Nur eine von vielen Fragestellungen, denen sich die Industrie-und Handelskammern Leipzig, Chemnitz und Dresden unter Anleitung der Mittelstand 4.0-Agenturen Kommunikation und Prozesse stellten – erste Schritte auf dem Weg zur Kammer 4.0?

In jeweils zweistündigen Workshops, vorbereitet und durchgeführt von den Mittelstand 4.0-Agenturen Kommunikation und Prozesse, setzten sich Vertreter der IHKs und weiterer wirtschaftsnaher Akteure in Leipzig, Chemnitz und Dresden intensiv mit folgender Fragestellung auseinander: Wie können Unternehmen noch besser für den digitalen Wandel begeistert werden dabei unterstützt werden?
Praktische Tipps vermittelte Prof. Dr. Thomas Thiessen, Konsortialleiter der Mittelstand 4.0-Agentur Kommunikation, in seinem Impulsvortrag „In 5 Schritten zur Digitalisierung“ (Leitfaden zum Download als PDF).

Prof. Dr. Thomas Thiessen

Quelle: Danny Kensa

Am Beispiel der 3 Köche GmbH aus Berlin nahm Thiessen die Teilnehmer mit auf eine digitale Transformationsreise. Von der

  • Bestandsaufnahme des aktuellen Digitalisierungsgrades und
  • einer Eingrenzung des wichtigsten Handlungsbedarfs über
  • die Ermittlung des technischen und personellen Bedarfn sowie
  • der notwendigen Klärung von Kosten und Finanzierung,

konnten Zuhörer die abschließende Umsetzungsplanung für konkrete Digitalisierungsmaßnahmen des Unternehmens intensiv nachvollziehen.

Im anschließenden Dialogforum tauschten sich die Teilnehmer unter Anleitung von Danny Kensa, Methoden-Trainer der Mittelstand 4.0-Agentur Kommunikation, in einem „World-Café“ über die vielfältigen Fragestellungen von kleinen und mittleren Unternehmen zum digitalen Wandel aus. Gemeinsam wurden Möglichkeiten erarbeitet, wie IHKs heute und zukünftig Antworten liefern und Unternehmen konkret mit Informationen und Services unterstützen können. Die zentrale Fragestellung hier war:

„Was müssen wir bieten, um kleine und mittlere Unternehmen auch künftig bei deren digitaler Transformation unterstützen zu können?“

Eine wesentliche, wenn auch nicht überraschende Erkenntnis eint alle Akteure: Die IHKs selbst müssen sich dem digitalen Wandel stellen, beispielhaft vorangehen, neue (Kommunikations-) Methoden und digitale Werkzeuge einsetzen, Praxisbeispiele und -erfahrungen anbieten. Dass die sächsischen IHKs hier bereits gut gerüstet sind, zeigen die differenzierten Arbeitsergebnisse und Diskussionsrunden sowie die Offenheit und Bereitschaft zur kontinuierlichen Wissenserweiterung.

„Unsere Unterstützungsangebote zur fachlichen und methodischen Kompetenzerweiterung bezüglich der digitalen Transformation werden durch die IHKs und viele weitere Akteure intensiv genutzt. So gelingt es uns immer besser, Potenziale zu heben und Synergien zu nutzen, die den Unternehmen unmittelbar zu Gute kommen!“,

zieht Janek Götze, Projektmanager der Mittelstand 4.0-Agentur Prozesse bei der IHK Chemnitz, sein Fazit.

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